Nota critica

Im achtmaligen Chorus des Tenorsaxofonisten Johannes Windspiel klingt immer wieder die Stimme seine Onkels Alessandro Ducino mit. Beide Stimmen kreisen um die Tante des einen und die Ehefrau des anderen. Als dritte Stimme fliesst aus 27 hinterlassenen Briefen jene der verstorbenen Mutter des Johannes ein. In kunstvoller Modulation wird der Roman zum Echoraum dieser Stimmen, wobei sich die Räsonnements der drei Selbstdarstellungen relativieren. (Daniel Rothenbühler)