Hans Abplanalp

Geb. 1947, lebt in Münsingen. Pensionierter Lehrer, Familienvater und Grossvater. Schrieb früher Satirebeiträge fürs Radio, heute verfasst er Theaterstücke und Mundartmusicals für Kinder und Jugendliche und Kolumnen.

Bibliografia

Basel, Zytglogge, 2016. Basel, Zytglogge, 2016.

Paul Hauswirth ist Bergbauer auf der Mutthöchi. Die Bewirtschaftung seines Hofs verlangt ihm und seiner Familie einiges ab. Sie führen ein bescheidenes, aber zufriedenes Leben. Jäh wird ihre Existenz von aussen bedroht: Eine Volksinitiative verlangt, abgelegene Gebiete im Kanton aus Spargründen zu schliessen und deren Bevölkerung auszusiedeln. Hauswirth wehrt sich mit allen Mitteln dagegen, doch sein Kampf kann das ungerechte Schicksal nicht abwenden. Schliesslich ist er mit der Situation konfrontiert, als über 60-Jähriger nochmals neu anfangen zu müssen. Unverhofft lernt er eine Weggefährtin kennen, die ein ähnliches Schicksal erleiden musste und ihm neuen Lebensmut gibt.

Mit der fiktiven Erzählung über das ungewöhnliche Schicksal eines Bergbauern ist Hans Abplanalp Bemerkenswertes gelungen. Trotz der Tragik in der Geschichte erzählt er leichtfüssig. Die Dialoge versetzen den Lesenden mitten in das Geschehen hinein, lassen ihn mitlachen, mitleiden und mitfühlen.

«I ihne rumorets wie verruckt, das darf doch eifach nid wahr sy, si sy hin u här grisse zwüsche Wuet u Verzwyflig, Tröschte macht alles nume no schlimmer, aber sit hütt am Aabe wüsse si, dass es kes Hingertüürli git, wo me sech chönnt rette, für das z bhalte, wo eim so a ds Härz gwachsen isch.»

(Buchpräsentation Zytglogge)